Frauenmantel
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Was ist frauenmantel?
Der frauenmantel (alchemilla) zählt zu den mehrjährigen Stauden und ist in großen Teilen Europas und Asiens heimisch. Man trifft ihn häufig auf Wiesen, an Waldrändern und an feuchten Standorten, wo er dichte Teppiche bilden kann.
In den Gärten ist vor allem der filzige frauenmantel sehr beliebt – meist auch einfach als gewöhnlicher frauenmantel bezeichnet. Gerade in Staudenbeeten kommt diese Art oft zum Einsatz, etwa als Bodendecker oder als niedrige, verbindende Pflanzschicht.
Typisch für die frauenmantel pflanze sind die rundlichen, mehrfach gefalteten Blätter mit samtig-weichem Rand. Die Blattoberfläche ist dabei ganz besonders: Auf ihr sammeln sich Regentropfen wie Perlen, was im Garten schnell zum Hingucker wird.
Die Blüten vom frauenmantel sind klein, gelbgrün und stehen in lockeren, verzweigten Blütenständen über dem Laub. Jede einzelne Blüte ist recht unscheinbar – gemeinsam schaffen sie aber ein sanft leuchtendes Farbband, vor allem zu Beginn des Sommers.
Der Name frauenmantel bezieht sich auf die Form der Blätter, die an einen schützenden Umhang erinnert. Die lateinische Bezeichnung alchemilla stammt von den Alchemisten des Mittelalters, die besonderes Interesse an den Tautropfen auf den Blättern zeigten.
Darum ist der frauenmantel so beliebt im Garten
Der frauenmantel überzeugt viele Gartenfreunde, weil er pflegeleicht und robust ist. Dank seiner dichten Blätter unterdrückt er Unkraut zuverlässig und lässt sich vielfältig in die Bepflanzung integrieren.
Seine Blütezeit beginnt meist im Juni: Dann verwandeln die gelbgrünen Blüten das Beet mit einem dezenten Farbtupfer. Die attraktive Belaubung bleibt den ganzen Sommer über erhalten und ist für viele mindestens genauso wichtig wie die Blüten selbst.
Die Pflanze wächst niedrig und in die Breite, bildet so einen dichten, geschlossenen Teppich. Daher eignet sie sich perfekt als bodendeckende Staude oder für den Beetrand, wo sie unterschiedliche Pflanzungen verbindet.
Der frauenmantel gedeiht an sonnigen wie halbschattigen Plätzen und kommt mit gewöhnlicher Garten- oder Stauden-Erde zurecht. Am liebsten steht er so, dass die Erde nicht völlig austrocknet. Insgesamt ist diese Staude aber sehr anpassungsfähig und unkompliziert in der Pflege.
Die Blüten locken Bienen und andere Insekten an und bringen schon zu Sommerbeginn reichlich Leben in den Garten.
alchemilla im Garten: vielseitig und kombinationsstark
Als gestalterisches Element dient der frauenmantel oft als niedrige, verbindende Pflanzschicht, die das Beet optisch zusammenhält. Besonders häufig steht er im Staudenbeet als Vordergrund für aufrechter wachsende Arten.
Sehr gut kombinieren kann man ihn zum Beispiel mit Storchschnabel und Katzenminze: Während frauenmantel den Boden bedeckt, ragen die Partnerpflanzen elegant darüber hinaus.
Auch mit Akelei und Salbei entsteht eine schöne Abstufung von Blütenformen und Blühzeiten für Abwechslung über die Saison hinweg. Und zusammen mit Phlox und Astilbe sorgt der frauenmantel für Struktur und Fülle im Beet.
Gerade am Beetrand bewährt sich der frauenmantel besonders, weil er kompakt bleibt und kaum über Wege oder Beete hinauswächst.
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