Winterlinge
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Was sind winterlinge?
Winterlinge (Eranthis, auch bekannt als erantis) gehören zu den frühesten Zwiebelpflanzen im Gartenjahr. Sie bringen schon zum Beginn des Frühlings Farbe in den Garten, wenn fast noch alles andere ruht. Ursprünglich stammen winterlinge aus Europa und Teilen Asiens und sind in lichten Laubwäldern zuhause, wo sie früh im Jahr unter noch unbelaubten Bäumen erscheinen.
Der botanische Name Eranthis kommt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß „Frühlingsblume“ – ein sehr passender Name, denn winterlinge sind eine der ersten Pflanzen, die nach dem Winter ihre gelben Blüten zeigen.
Charakteristisch für den winterling sind seine leuchtend gelben, schalenförmigen Blüten, die sich an sonnigen Tagen öffnen und bei Kälte oder Bewölkung schließen. Direkt unter der Blüte sitzt ein Kranz gefiederter, grünlicher Hochblätter, die wie eine kleine Manschette wirken und dem winterling sein typisches Aussehen verleihen.
Winterlinge sind mehrjährig und treiben jedes Frühjahr zuverlässig aus derselben Zwiebel wieder aus. Lässt man sie ungestört wachsen, vermehren sie sich im Laufe der Zeit und bilden ganze Blütenteppiche, die jedes Jahr für einen leuchtenden Start in die neue Gartensaison sorgen.
Darum entscheiden sich viele für winterlinge im Garten
Der winterling ist sehr beliebt, weil er genau dann Farbe in den Garten bringt, wenn sonst noch fast nichts blüht. Je nach Wetter erscheinen die gelben Blüten schon von Januar bis März – sie zählen zu den ersten Frühlingsboten und machen Lust auf die kommende Saison.
Obwohl winterlinge sehr niedrig und zierlich sind, setzen sie mit ihrem kräftigen Gelb wunderschöne Akzente auf der noch kahlen Erde oder zwischen den letzten Resten des Winters. Stehen mehrere Pflanzen zusammen, entsteht ein eindrucksvoller, dichter Blütenteppich, der den Garten schon früh im Jahr zum Leben erweckt.
Am wohlsten fühlen sich winterlinge in gut durchlässiger Erde an Standorten, die im zeitigen Frühjahr viel Licht bekommen – etwa unter laubabwerfenden Gehölzen und Sträuchern, solange noch keine Blätter Schatten werfen.
Sind winterlinge einmal eingewachsen, pflegen sie sich praktisch von selbst und kommen Jahr für Jahr zurück, ohne dass sie besondere Aufmerksamkeit oder Pflege benötigen.
Eranthis im Garten
In der Gartengestaltung nutzt man winterlinge meist als frühe Bodendecker, die dem Garten schon Leben einhauchen, wenn die meisten anderen Pflanzen noch gar nicht daran denken, auszutreiben.
Besonders schön machen sich winterlinge unter Bäumen und Sträuchern, wo sie im Laufe der Jahre große Flächen bedecken können. Sie passen aber auch gut in den Rasen oder in naturhafte Gartenbereiche, wo sie sich ungestört ausbreiten dürfen.
Kombiniert mit anderen frühen Frühblühern wie Schneeglöckchen und Krokussen ergeben sich reizvolle Kombinationen aus verschiedenen Farben und Formen, die die Blütezeit im Frühling verlängern.
Nach der Blüte ziehen winterlinge ihr Laub wieder ein und machen so frühzeitig Platz für spätere Stauden oder andere Blumenzwiebeln. Das macht sie ideal für Mischpflanzungen und verschiedenste Beetgestaltungen.
Die Zwiebeln werden am besten im Herbst in die Erde gesetzt, damit sie sich bis zum nächsten Frühjahr gut etablieren können.
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