Kreuzkraut
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Was ist kreuzkraut?
Kreuzkraut, auch als ligularia bekannt, ist eine mehrjährige Staude, die ursprünglich aus Ostasien stammt. Dort wächst sie bevorzugt in feuchten Gebieten wie Waldrändern, Wiesen und entlang von Bachläufen.
Diese Staude fällt direkt durch ihre großen, kräftigen Blätter auf. Die Blätter können rund, herzförmig oder leicht gezähnt sein und bilden dichte, üppige Horste, die der Pflanze während der gesamten Saison viel Volumen verleihen.
Über dem Laub erheben sich die Blütenstängel und tragen die auffälligen Blüten. Typisch für kreuzkraut sind gelbe oder orangefarbene Blüten, die rispen- oder doldig angeordnet sind. Sie bilden einen starken Kontrast zu den oft dunkleren Blättern und bringen Farbe in Gartenbereiche, in denen sonst wenige Pflanzen zur gleichen Zeit blühen.
Der botanische Name ligularia stammt vom lateinischen Begriff „ligula“, was „Zünglein“ bedeutet und sich auf die Blütenform bezieht. Auch der deutsche Name kreuzkraut kommt von der Form der Blätter und ist im Garten fest etabliert.
Als Staude kommt kreuzkraut Jahr für Jahr wieder und wächst mit der Zeit zu einer eindrucksvollen, prächtigen Pflanze heran.
Darum schätzen viele kreuzkraut im Garten
Kreuzkraut ist bei vielen Gärtnerinnen und Gärtnern beliebt, weil es dort gedeiht, wo viele andere Pflanzen sich schwertun.
Es bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte und feuchte, nährstoffreiche Erde. Damit eignet es sich ideal für schwere Böden oder Bereiche, die nicht den ganzen Tag von der Sonne beschienen werden.
Die Blütezeit erstreckt sich meist vom Sommer bis in den Spätsommer und sorgt gerade dann für Farbtupfer, wenn schattige Beete oft von Grüntönen dominiert werden.
Die Wuchsform ist kräftig und aufrecht, kreuzkraut nimmt im Beet ordentlich Platz ein. Es eignet sich deshalb hervorragend als Struktur- oder Hintergrundpflanze in Staudenbeeten.
Ligularia im Garten
Im Garten setzt man kreuzkraut gerne dort ein, wo ausdrucksstarke Blattschmuckstauden gefragt sind – vor allem in feuchten, schattigen Ecken.
Am besten wächst kreuzkraut in Staudenbeeten, in denen der Boden nicht austrocknet, oder in Wassernähe, wo die Standortbedingungen seinem natürlichen Lebensraum am ähnlichsten sind.
Besonders gut harmoniert kreuzkraut mit Pflanzen wie astilbe und Farnen. Die unterschiedlichen Blattformen sorgen für Abwechslung. Zusammen mit Hosta entsteht ein besonders üppiges Bild, wenn sich die großen Blätter gegenseitig ergänzen.
Kreuzkraut lässt sich auch mit löwenzahn und storchschnabel in halbschattigen Bereichen pflanzen, wo es mit seiner Höhe und Blütenpracht Akzente über den bodendeckenden Arten setzt.
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