Taglilien
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Was sind Taglilien?
Die taglilien, botanisch als hemerocallis bekannt, sind mehrjährige Stauden mit Ursprung in Asien. Dort wachsen sie wild auf Wiesen, an Waldrändern und entlang von Bachläufen. Gärtner schätzen an dieser Pflanze ihre robuste, ausdauernde Wuchsform und ihre zuverlässige Blühfreude, weshalb taglilien in vielen Gärten einen festen Platz haben.
Taglilien bilden dichte Horste aus langen, schmalen und leicht gebogenen Blättern, die dem Laub einen grasartigen Charakter verleihen. Aus der Mitte erscheinen kräftige Stängel, die mehrere Knospen tragen, die nacheinander aufblühen.
Die Blüten der taglilien sind groß, trompetenförmig und bestehen aus sechs Blütenblättern. Es gibt sie in zahlreichen Farben – von klassischem Gelb und Orange über Rottöne und Rosa bis hin zu gedeckten Nuancen. Obwohl jede einzelne Blüte meistens nur einen Tag hält, öffnet sich an derselben Pflanze regelmäßig eine neue.
Der Name hemerocallis leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Schöne für einen Tag“, was auf die kurze Blütezeit jeder Blüte hinweist. Auch im Deutschen spielt der Name Taglilie direkt darauf an.
Warum so viele Gärtner Taglilien lieben
Taglilien werden gern gepflanzt, weil sie unkompliziert sind und dem Garten eine üppige, langanhaltende Blütenpracht schenken.
Je nach Sorte blühen sie ab Frühsommer bis weit in den Spätsommer hinein und setzen damit Farbakzente, wenn viele andere sommerblühende Stauden gerade in Hochform stehen.
Die bodennahe, dichte Wuchsform der Blätter sorgt für eine stabile Struktur im Beet. Damit sind taglilien ideal, wenn man Flächen begrünen und für Ruhe in der Pflanzung sorgen möchte.
Taglilien gedeihen an sonnigen wie halbschattigen Standorten und kommen mit den meisten Gartenböden gut zurecht. Sie sind äußerst robust und benötigen, einmal angewachsen, nur wenig Pflege.
Über den Sommer hinweg locken die Blüten zahlreiche Insekten an und bringen damit zusätzliches Leben in den Garten.
Hemerocallis im Garten kombinieren
In der Gartengestaltung dienen taglilien oft dazu, in Beeten Struktur zu geben und einen grünen Rahmen zu schaffen. Sie werden meist im mittleren oder vorderen Bereich platziert, wo ihr elegantes Laub gut zur Geltung kommt und beständig ein schönes Grundbild liefert.
Schön wirken sie zusammen mit Pflanzen wie Storchschnabel oder Frauenmantel, die als Bodendecker unter den Blüten wachsen. Auch in Kombination mit Katzenminze und Salbei entsteht eine abwechslungsreiche Beetstruktur mit unterschiedlichen Blütenformen und -zeiten.
Wer noch mehr Vielfalt im Saisonverlauf möchte, kombiniert taglilien gern mit Phlox und Astilbe: Diese ergänzen sich mit verschiedenen Blühzeiten optimal.
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Taglilien sind wahre Klassiker, auf die man als Gärtner immer wieder zurückkommt. Sie sind vielseitig, anspruchslos und fügen sich problemlos in nahezu jedes Beet ein – ob in einer neuen Pflanzung oder als Ergänzung zu bestehenden Pflanzen.
Bei Blomea findest du eine Auswahl, mit der du problemlos taglilien kaufen und die passende Sorte für deinen Garten finden kannst – egal ob du gerade erst anfängst oder deine Pflanzung beleben möchtest.
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