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Mais düngen

Mais düngen - Blomea.at

Mais gehört zu den sogenannten Starkzehrern und verlangt von Anfang an nach einem nährstoffreichen Boden. Deshalb solltest du bereits 2–3 Wochen vor der Aussaat Kompost oder Dünger gründlich in die Erde einarbeiten und die Pflanzen später, wenn sie 15–20 cm hoch sind, nochmal zusätzlich mit Nährstoffen versorgen. Rund um die Blütezeit lohnt sich eine weitere Gabe, damit die Kolben schön ausgebildet werden.

In dieser Anleitung erfährst du, wann und wie du deine Maispflanzen im Garten am besten mit Nährstoffen versorgst, wie viel sie benötigen und woran du einen Mangel erkennst.

Braucht Mais Dünger?

Ja, und davon nicht zu wenig! Mais benötigt vor allem eine ausreichende Versorgung mit Stickstoff, um kräftige, grüne Blätter auszubilden. Während der Kolbenbildung verbrauchen die Pflanzen zudem viel Kalium und Phosphor. Ist der Boden von Anfang an zu mager, wachsen die Pflanzen kümmerlich und bilden nur kleine Kolben.

Arbeite am besten gut verrotteten Kompost oder organischen Dünger etwa 2–3 Wochen vor der Aussaat oder dem Auspflanzen in den Boden ein. So stehen deinen Maispflanzen während der gesamten Saison Nährstoffe gleichmäßig zur Verfügung, und gleichzeitig verbesserst du die Bodenstruktur sowie die Wasserspeicherkapazität – etwas, das Mais sehr schätzt.

Wann solltest du Mais düngen?

In den ersten Wochen nach dem Keimen braucht Mais keine zusätzliche Düngung. Die jungen Pflanzen entwickeln zu Beginn vor allem Wurzeln und Blätter. Erst wenn sie etwa 15–20 cm hoch sind, wird es Zeit für das erste Nachdüngen, ein zweites Mal, sobald die Blütenfäden (die sogenannten "Mais-Seiden") erscheinen.

Als Faustregel gilt:

  • Kompost oder anderen Dünger schon vor der Aussaat gründlich in den Boden einarbeiten.
  • Erste Düngergabe, wenn die Pflanzen ca. 15–20 cm hoch sind, meist 3–4 Wochen nach der Keimung.
  • Eine weitere Gabe, wenn die Seidenfäden aus den Kolben sichtbar werden.

Wie oft und wie viel?

Mais verträgt mehr Nährstoffe als zum Beispiel Blattgemüse, doch mit reinem Kunstdünger solltest du vorsichtig sein – zu viel davon macht die Pflanzen weich und anfällig. Besser ist es, regelmäßig kleinere Portionen organischen Düngers zu geben, statt einmal eine große Menge auf einmal.

  • Flüssigdünger: alle 2 bis 3 Wochen, wenn die Pflanzen 15–20 cm hoch sind.
  • Kompost als Mulchschicht: Wenn der Mais 30–40 cm hoch ist, rund um die Pflanzen eine Schicht ausbringen, leicht einarbeiten und gut angießen.
  • Hornspäne oder konzentrierter organischer Dünger: Eine kleine Menge um jede Pflanze streuen, sobald die Maisfäden erscheinen.

Bist du unsicher, welche Art am besten zu deinem Garten passt? Hier findest du verschiedene Düngerarten.

Anzeichen für Nährstoffmangel

Mais zeigt dir meist selbst, wenn ihm etwas fehlt. Achte insbesondere auf folgende Symptome:

  • Helle, gelbliche Blätter von unten her: Häufig ein Hinweis auf Stickstoffmangel, vor allem an älteren Blättern.
  • Rote oder violette Streifen an Blättern und Stängeln: Typisch für Phosphormangel oder zu kühlen Boden.
  • Gelbe Blattränder und braune Flecken: Das kann auf Kaliummangel hindeuten, vor allem während der Kolbenbildung.
  • Kleine, schwach wachsende Pflanzen: Allgemeiner Nährstoffmangel oder zu kalte Temperaturen in den ersten Wochen.

Wasser und Nährstoffe hängen eng zusammen: Beim Gießen werden Nährstoffe ausgeschwemmt, bei Trockenheit kann die Pflanze trotz vorhandener Nährstoffe diese nicht richtig aufnehmen.

Mehr hierzu liest du in unserem Ratgeber zum Gießen von Mais.

Mais nicht überdüngen

Mais liebt zwar Nährstoffe, aber zu viel Stickstoff sorgt für übermäßig großes Blattwerk und weniger gut entwickelte Kolben – die Pflanze steckt dann ihre Kraft vor allem in das Laub und nicht in die Kolbenbildung. Ist der Boden gleichzeitig nass, steigt das Risiko für Wurzelprobleme und Kolbenschimmel zusätzlich.

Mehr zum Vorbeugen findest du in unserem Beitrag zu Krankheiten und Schädlingen bei Mais.

Weitere Tipps & Inspiration

Mais düngen ist nur ein Teil des Ganzen. Es gibt noch weitere Kleinigkeiten, mit denen du Geschmack und Ertrag während der Saison verbessern kannst.

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Brauchst du noch Samen für die Saison? Eine große Auswahl an biosamen für Mais findest du hier.

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