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Brokkoli düngen

Brokkoli düngen - Blomea.at

Brokkoli gehört zu den Starkzehrern und benötigt beim Pflanzen pro Exemplar etwa zwei bis drei Liter Kompost im Boden sowie regelmäßige Nachdüngung über die gesamte Saison. Bekommt die Pflanze zu wenig Nährstoffe, bleibt der Kopf klein und locker, egal wie sonst die Pflege ausfällt. Deshalb ist es besonders wichtig, Brokkoli richtig zu düngen.

Auf dieser Seite findest du unsere Tipps zur Grunddüngung und zu weiteren Gaben, die im Laufe der Kultivierung von Bedeutung sind.

Bodenvorbereitung vor dem Pflanzen

Die wichtigste Arbeit passiert, bevor du die Pflanzen ins Beet setzt. Brokkoli bleibt drei bis vier Monate im Garten und entzieht dem Boden ständig Nährstoffe.

  • Arbeite pro Pflanze zwei bis drei Liter Kompost oder gut abgelagerten Stallmist in die Erde ein.
  • Lockere die Erde etwa 30 cm tief, damit die Wurzeln gut an die Nährstoffe gelangen können.
  • Anschließend die Erde wieder etwas andrücken. Kohl steht am liebsten fest und stabil.

Brokkoli fühlt sich in saurer Erde nicht wohl und wächst bei einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7 am besten. Ist dein Boden zu sauer, lohnt sich eine Korrektur – nicht nur wegen der Pflanzenernährung, sondern auch, weil z.B. Kohlhernie in saurer Erde besonders gut gedeiht. Mit einem unserer pH-Messgeräte kannst du deinen Boden bequem kontrollieren.

Wann sollte man Brokkoli düngen?

Für Brokkoli gibt es zwei besonders wichtige Zeitpunkte für eine zusätzliche Düngergabe – und einen dritten, den viele Hobbygärtner vergessen.

  • Beim Pflanzen: Kompost für Brokkoli und eventuell etwas organischer Dünger direkt mit in das Beet geben.
  • Während des Blattwachstums: Ab dem Anwachsen bis zur Bildung des Hauptkopfes bilden die Pflanzen viel Blattmasse. Gib alle zwei bis drei Wochen flüssigen Dünger.
  • Nach der Haupternte: Direkt nach dem Abschneiden des Hauptkopfes lohnt sich eine Gabe Dünger für Brokkoli – dadurch bildet die Pflanze deutlich mehr Seitentriebe. Genau hier unterbleibt das brokkoli düngen oft, und das ist die einfachste Möglichkeit, mehr zu ernten.

Ein normaler Gartendünger mit ausgewogenem Nährstoffverhältnis genügt. Brokkoli benötigt als Brokkoli Starkzehrer gerade am Anfang viel Stickstoff für die Blätter. Später braucht er außerdem Kalium, damit der Kopf kompakt bleibt.

Vorsicht: Spätes Überdüngen mit Stickstoff

Stickstoff fördert das Blattwachstum – das ist in der ersten Saisonhälfte erwünscht. Wenn du jedoch auch kurz vor der Ernte weiterhin reichlich Stickstoff gibst, produziert die Pflanze große, weiche Blätter, während der Kopf nicht mitwächst.

Überdüngte Kohlpflanzen werden zudem häufiger von der Mehligen Kohlblattlaus befallen und sind anfälliger für Pilzkrankheiten. Reduziere daher die Stickstoffgaben ab dem Zeitpunkt, an dem sich der Kopf deutlich zeigt, und lass die Pflanze von den bereits im Boden vorhandenen Reserven leben.

Mehr zu typischen Schädlingen und Krankheiten an Brokkoli findest du in unserem Ratgeber zu Brokkoli Krankheiten hier.

So erkennt man Nährstoffmangel

Brokkoli zeigt deutlich, wenn ihm etwas fehlt: Die besten Hinweise findest du meist im unteren Pflanzenbereich.

  • Einheitlich hellgelbe untere Blätter: Typisch für Stickstoffmangel. Gib nach Möglichkeit sofort flüssigen brokkoli dünger.
  • Blätter mit violetten oder rötlichen Verfärbungen: Das deutet auf Phosphormangel hin, häufig in kalter Erde zu Saisonbeginn – gibt sich meist von selbst, sobald der Boden wärmer wird.
  • Stagnierendes Wachstum: Das Problem liegt in der Wasserversorgung oder Nährstoffverfügbarkeit – oft hängen beide zusammen. Ist die Erde zu trocken, kann die Pflanze keine Nährstoffe aufnehmen, auch wenn ausreichend da sind. Mehr dazu in unserem Beitrag Brokkoli richtig gießen.

Weitere Inspiration findest du hier

Wenn du noch mehr über Brokkoli erfahren willst, könnten auch diese Ratgeber für dich interessant sein:

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